Wer ist Carlos G. Vallés SJ?
Ein kurzes Porträt

Carlos Gonzalez Vallés wurde 1925 in Spanien geboren. Als Fünfzehnjähriger trat er dem Orden der Jesuiten bei und ging im Alter von 24 Jahren nach Indien.
Dort führte er in den sechziger Jahren auf Hochschulniveau die "neue Mathematik" ein und wurde Mitbegründer der ersten mathematischen Fachzeitschrift in einer indischen Sprache (Gujarati). Auch vertrat er Indien auf mathematischen Kongressen, so in Moskau, Nizza und in Exeter. Auf Gujarati veröffentlichte er mehr als siebzig Bücher über moraltheologische, soziale und psychologische Themen. Für sein Werk wurde er, neben einigen anderen mit der Ramjitram Gold Medaille geehrt, der höchsten literarischen Auszeichnung des Landes. Auch schrieb er dreißig Jahre lang regelmäßig Beiträge für die größte Tageszeitung auf Gujarati, der GUJARATI SAMACHAR. Der Gujarati Lions Club nannte ihn den populärsten Gujarati-Autor seiner Generation.
Zehn Jahre lang lebte Carlos G. Vallés als wandernder Gast, indem er, wie die buddhistischen und hinduistische Mönche, in vielen Häusern der Armenviertel von Ahmedabad um Gastfreundschaft in Form von Obdach und Nahrung bat, jeden Tag an einem anderen Ort. So wurde er bekannt als eine lebendige Verbindung zwischen Ost und West, zwischen Christentum und Hinduismus.
1997 wurde Carlos G. Vallés für seine Arbeit zur Förderung des gegenseitigen Verstehens und der Anerkennung und Einheit zwischen den Völkern verschiedener Rassen, Kulturen und Sprachen in Neu Delhi mit dem Ramakrishna Jaydalal Harmony Award ausgezeichnet.
Heute lebt Carlos G. Vallés in Madrid, Spanien, wo er seine Arbeit als Autor fortsetzt sowie Vorträge und Seminare im In- und Ausland durchführt und seine Website (in spanischer und englischer Sprache) pflegt.

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