Nahtoderfahrungen und Bewusstseinsforschung
Argumente für ein neues Menschenbild
Tagungsband 2012
284 Seiten, kartoniert, 22 cm
1. Auflage 2013
Santiago Verlag, Goch
ISBN / Code: 978-3-937212-55-5

19,50 €

 
       
Welche Relevanz haben Nahtoderfahrungen für die Bewusstseinsforschung? Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie nicht vereinbar sind mit Versuchen, den menschlichen Geist auf Hirnfunktionen zu reduzieren. Sie stellen ein verkürztes Menschenbild in Frage. Einen Schwerpunkt des Buches bilden die Out-of-Body-Erfahrungen.

Aus dem Inhalt: Der Neurobiologe Wilfried Kuhn wertet wissenschaftliche Erkenntnisse aus: Die Out-of-body-Erfahrung: Halluzination oder Realität? Christian von Kamp stellt Kenneth Rings Studie mit blinden Menschen vor: Mindsight – Wenn Blinde sehen. In dem Aufsatz Terminale Geistesklarheit und andere Rätsel des menschlichen Bewusstseins weist Michael Nahm auf weitere Erkenntnisse hin, die von den Neurowissenschaften ignoriert werden, weil sie das Weltbild in Frage stellen würden. In seinen Anmerkungen zur Bewusstseinsforschung spricht der Autor und Regisseur Ronald Steckel über erweiterte Bewusstseinszustände: Ekstasen, psychedelische Initiationen, Erleuchtungserfahrungen.

Weitere enthaltene Beiträge:
• Jörg These; Außerkörperliche Exkursionen – ein Erfahrungsbericht
• Alois Serwaty: Dimensionen der Selbsterfahrung bei Werner Zurfluh
• Günter Ewald: Seele – was ist das? Nahtoderlebnisse, Naturwissenschaft und Menschenbild
• Joachim Nicolay: „Die Entzauberung des Menschen“ – Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis?
• Ulrich Ott: Spiritualität und Hirnforschung
• Joachim Nicolay: Zwischen Angst und Geborgenheit - Personales Bewusstsein im Koma
• Ina Rippl-Rohmann: Weitergehen im Sterben

Dies ist der sechste Tagungsband des netzwerks-nahtoderfahrung e.V. Er fasst wichtige Vorträge aus dem Jahre 2012 zu diesem Jahresthema zusammen und präsentiert sie in lesbarer Form.